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Wasserstoff-Technologien : Siemens und Sachsen engagieren sich in Görlitz

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Görlitz ist schön, aber strukturschwach. Bild: dpa

Der von Siemens-Chef Joe Kaeser versprochene „Zukunftspakt“ für Görlitz wird realisiert. Wasserstoff soll dabei eine große Rolle spielen.

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          Siemens-Chef Joe Kaeser macht sein Versprechen wahr: Am Standort des Industriekonzerns im sächsischen Görlitz soll in den nächsten Jahren Unternehmenskreisen zufolge ein „Innovations-Campus“ rund um Wasserstoff-Technologien entstehen, der der strukturschwachen Lausitz neue Perspektiven geben soll.

          Kaeser, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und ein Vertreter der Fraunhofer-Geellschaft unterzeichnen am kommenden Montag einen „Zukunftspakt Siemens Görlitz“, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht anschließend das Werk. Zu Inhalten der Absichtserklärung äußerte sich Siemens nicht.

          Kaeser hatte in der Debatte um eine Schließung des Turbinen-Werks von Siemens in Görlitz einen „Zukunftspakt“ für den Standort in Aussicht gestellt. Die Schließung des Werks wurde zwar nach massiven Protesten aus der Belegschaft und der Politik abgewendet, einige der rund 700 Siemens-Beschäftigten verlieren aber ihren Arbeitsplatz.

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