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Siemens und die ICEs : Schnelle Züge, glänzende Geschäfte

So soll es einmal aussehen: Ein System von Siemens Mobility für das erste Bahnhochgeschwindigkeitsnetz in Ägypten Bild: Siemens AG

Siemens ist mit Hochgeschwindigkeitszügen global weit vorne. Doch zuletzt haben die Chinesen kräftig aufgeholt. Für den obersten Zugchef des Konzerns kein Grund zur Sorge – er will künftig mit ICEs sogar den Aufbau in der Ukraine unterstützen.

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          Das Geschäft in Russland ist für Siemens schon länger eher von historischer denn von finanzieller Bedeutung gewesen, entfielen doch nur rund ein Prozent der Jahresumsätze auf das Land. Vor allem aber die Zugsparte Mobility traf kürzlich die Entscheidung, sich ganz aus Russland zu verabschieden. Im Gespräch mit der F.A.Z berichtet Spartenvorstand Michael Peter, wie sich die aktuelle Situation darstellt: „Der russische Auftrag umfasste insgesamt 13 Velaro-Züge. Vier Züge wurden schon nach Russland gebracht“, seien aber noch nicht an den Auftraggeber RZD übergeben worden.

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Ilka Kopplin
          Wirtschaftskorrespondentin in München.

          Velaro nennt sich die Schnellzug-Plattform, die in Deutschland als ICE firmiert und in Krefeld gebaut wird. „Fünf Züge fertigen wir zu Ende und lagern sie in Deutschland. Die Produktion der restlichen vier Züge haben wir abgebrochen“, sagt Siemens’ oberster Zugchef.

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