https://www.faz.net/-gqe-9xp8c

F.A.Z. exklusiv : „Es gab keinen Streit“

Joe Kaeser Bild: Reuters

Der Siemens-Vorstandschef tritt ab. Im exklusiven F.A.Z.-Gespräch üben sich Joe Kaeser und Aufsichtsratschef Jim Snabe in Erklärungsversuchen – und überraschen damit, dass der Wechsel an der Spitze tatsächlich noch früher stattfinden soll.

          7 Min.

          Herr Kaeser, Sie gehören mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit zu den dienstältesten Siemens-Mitarbeitern. Sie sagen, über ein bisschen Langeweile würden Sie sich freuen, seitdem Sie mit Ihrem Amtsantritt als Vorstandsvorsitzender im August 2013 den Konzern umbauen. Warum übernehmen Sie dann den Aufsichtsratsvorsitz in der neuen Siemens Energy, warum gehen Sie nicht einfach in Rente?

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Kaeser: Mit der Teilung von Siemens gibt es einen historischen Meilenstein. Das muss begleitet werden. Zunächst einmal braucht man ja auch im Vorstand der Siemens AG jemand, der das Energiegeschäft begleitet, solang es Bestandteil des Konzerns ist. Und der Aufsichtsratsvorsitz ist ja bisher ein Vorschlag.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Verurteilter Vergewaltiger : Wer ist der Verdächtige im Fall Maddie?

          Christian B. stammt aus Würzburg und verbüßt gerade eine Haftstrafe in Kiel. Aus Gerichtsberichten lässt sich das Leben eines Mannes nachzeichnen, der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet – und durch brutale Taten auffiel.
          Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Partei, spricht vor seinem Haus mit Journalisten.

          Labour-Chef teilt aus : Frontalangriff auf Boris Johnson

          In der nationalen Krise scheute sich die britische Opposition lange davor, zu viel Kritik am Premierminister zu üben. Doch jetzt holt Labour-Chef Keir Starmer den Säbel raus.
          Betrachtet man Pornographie als eine Droge, handelt es sich um eine, die so leicht verfügbar ist wie nie zuvor. (Symbolbild)

          Porno-Sucht : Den Sex zu zweit muss er erst lernen

          Martin Beck war sein halbes Leben lang süchtig nach Pornos. Jetzt will er widerstehen. Und sucht nach dem richtigen Umgang mit Ecken des Internets, aus denen er sich eigentlich fernhalten will.