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Ölkonzern im Dauerstress : Für Shell kommt es jetzt richtig dicke

Klimaaktivisten besetzen ein Rohöllager von Shell in Rotterdam. Bild: AP

Der niederländisch-britische Ölkonzern gerät von mehreren Seiten unter Beschuss. Jetzt fordert auch noch ein aktivistischer Aktionär die Aufspaltung.

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          Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell gerät von immer mehr Seiten in Bedrängnis. Als neuester Gegenspieler tritt der aktivistische Aktionär Daniel Loeb mit seiner amerikanischen Gesellschaft Third Point auf. Er berichtet in der jüngsten Ausgabe seiner berüchtigten Quartalbriefe an Investoren, dass er in den vergangenen Monaten ein Anteilspaket an dem Ölkonzern aufgebaut habe – und fordert nun dessen Aufspaltung: im Kern in ein Unternehmen für fossile Brennstoffe und eines für erneuerbare Energien.

          Klaus Max Smolka
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Nachricht kommt in derselben Woche, in welcher der größte Pensionsfonds der EU ankündigte, seine Shell-Aktien abzustoßen: ABP trennt sich von allen Öl-, Gas- und Kohlewerten einschließlich eines mehrere hundert Millionen Euro schweren Pakets an Shell. Der wichtigste niederländische Pensionsfonds mit Vermögenswerten in Höhe von 528 Milliarden Euro organisiert die Betriebsrenten für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sowie im Bildungswesen und hat Leuchtturmfunktion in der fünftgrößten Volkswirtschaft der EU – und als einer der zehn größten Pensionsfonds der Welt auch international.

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