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Seat-Chef Luca de Meo : „Wir sind die Eroberer“

  • -Aktualisiert am

Seat-Chef Luca de Meo Bild: Pablo Tribello

Seat-Chef Luca de Meo spricht im Interview über Autos für junge Leute, Experimente mit E-Scootern – und wie andere Länder über SUV denken.

          6 Min.

          Herr de Meo, wie wacklig ist die Position von Seat?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Da wackelt nichts. Wir sind so stark wie nie.

          Nach scheinbar ewigen Verlusten wollte der Mutterkonzern VW in Spanien vor Jahren schon den Stecker ziehen.

          Das ist Vergangenheit, Jahre her. Ende 2015, als ich hier ankam, hat Seat Geld verloren, nicht mehr so viel wie vorher, aber es waren eben Verluste. Danach erreichten wir zügig die Gewinnschwelle, und seither legen wir jedes Jahr einen neuen Rekord vor. Heute sind wir die am schnellsten wachsende Automarke in Europa; in Prozent gerechnet wie in absoluten Stückzahlen. Das hat die Stimmung der Menschen hier verändert, sie fühlen: Wir gehören zu den Gewinnern, nicht mehr zu den Verlierern. Das ist sehr wichtig, nicht anders als im Fußball. Ein Team, das an den Sieg glaubt, spielt erfolgreicher.

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