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Mit Traumgehältern : Warum die Schweizer Bahn nun deutsche Lokführer umwirbt

Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Bild: dpa

Den Schweizern fehlen die Fachkräfte. Deshalb werben sie deutsche Lokführer ab – nicht nur mit Traumgehältern. Die Briten gehen noch gewiefter vor.

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          Der Lockruf ist ein Aufruf: „Setzen Sie sich an die Spitze des Zuges“ – mit diesem Satz will die Schweizer Bahn (SBB) derzeit Lokführer rekrutieren. „Ihr Job führt Sie entlang der schönsten Bahnstrecken der Schweiz“, jubelt der Staatskonzern frei nach dem Motto: dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.

          Kerstin Schwenn
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Und diese Aussicht soll längst nicht mehr nur Einheimische anziehen. Die SBB will auch Deutsche zu Lokführern ausbilden und hat deshalb Anzeigen in süddeutschen Stellenmarktportalen geschaltet sowie eine Werbekampagne über die sozialen Medien Linkedin, Youtube, Facebook und Instagram lanciert. Denn in der eigenen Heimat findet das Unternehmen trotz großflächiger Marketingmaßnahmen nicht genügend fähige Kandidaten, um die aktuell 200 Stellen für Lokführeranwärter zu besetzen.

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