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Schumachers Rennwagen : Das Eine-Million-Dollar-Auto

  • Aktualisiert am

Den Benetton fuhr Michael Schumacher 1994 bei vier seiner neun Siege. Bild: dpa

Der Formel-1-Rennwagen, in dem Michael Schumacher 1994 seinen ersten Weltmeistertitel gewann, kommt unter den Hammer. Das Mindestgebot liegt bei knapp einer Million Dollar.

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          Das Rennauto, in dem Michael Schumacher den ersten seiner insgesamt sieben Formel-1-Weltmeistertitel gewonnen hat, wird versteigert. Die Auktion findet am Sonntag in London statt. Der erwartete Preis liegt angesichts der Rekordwerte, die Oldtimer in jüngster Zeit erzielt haben, bei einer Million Dollar. Nach Angaben des Auktionshauses Bonhams, einer 1793 gegründeten Institution für die Versteigerung von Kunst und Antiquitäten, ist der „Benetton-Cosworth Ford B194“ vollständig wieder in Stand gesetzt und bereit, um damit Rennen zu fahren.

          Das exklusive Gefährt, das Michael Schumacher bei vier seiner acht Siege im Jahr 1994 fuhr, hat einen exklusiven Preis. Die von Kaufinteressenten mindestens zu bietende Summe beträgt 600.000 Pfund, also umgerechnet 969.800 Dollar oder 714.000 Euro.

          Damit nicht genug: Obendrauf kommen noch die Gebühren für die Auktion. Unrealistisch ist das geforderte Mindestgebot aber nicht, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

          Das Cockpit
          Das Cockpit : Bild: dpa

          Denn Rennautos berühmter Fahrer, um die sich Geschichten der Motorsporthistorie ranken, haben zuletzt sehr hohe Preise erzielt. So wurde erst im Juli dieses Jahres im Rahmen des traditionellen Goodwood-Festivals in Großbritannien ein Mercedes-Benz W196 („Silberpfeil“) aus dem Jahr 1954, mit dem Juan Manuel Fangio zum Sieg auf dem Nürburgring fuhr, vom Auktionshaus Bonhams für 19,6 Millionen Pfund versteigert, umgerechnet 23,4 Millionen Euro.

          Das war einer der höchsten jemals für ein Auto in einer Auktion gebotenen Preise. Dabei müssten es Rennwagen, die gewöhnlich nur einen Sitz haben, eigentlich besonders schwer haben, auf Interesse zu stoßen. Schließlich kann man einen Freund oder eine Freundin nicht dadurch beeindrucken, dass man ihn oder sie zu einer Spritztour mitnimmt.

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