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FAZ Plus Artikel Klimaschutz : Schülerin redet VW-Chef ins Gewissen

Clara Mayer liest VW-Chef Herbert Diess auf der Hauptversammlung des Konzerns in Berlin die Leviten. Bild: EPA

Herbert Diess spricht viel über Klimaschutz, überzeugen kann er damit aber offenbar nicht jeden. Die 18 Jahre alte Klimaaktivistin Clara Mayer fand für den VW-Chef jetzt deutliche Worte – auf seiner eigenen Hauptversammlung.

          Die Schüler von „Friday for Future“ hat VW-Chef Herbert Diess mit seiner Strategie, das Unternehmen bis 2050 CO2-neutral zu machen, nicht überzeugen können. Obwohl Diess immer wieder Sympathien für die Schüler äußerte und erst kürzlich in einem Interview mit der F.A.Z. sagte, „unsere Altersgruppe muss die Voraussetzungen für mehr Klimaschutz schaffen, sonst müssen die folgenden Generationen unsere Versäumnisse ausbaden“, kritisierte die Schülerin Clara Mayer von „Fridays for Future“ auf der Hauptversammlung von Volkswagen am Dienstag in Berlin in einer engagierten Rede, VW tue nicht genug für den Klimaschutz.

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Der Auftritt der 18 Jahre alten Schülerin war einer der Höhepunkte der Aussprache auf dem Aktionärstreffen. „Nur um das klarzustellen, wir streiken nicht jeden Freitag, weil wir schwänzen wollen, sondern gerade weil wir in der Schule besonders gut aufgepasst haben“, sagte die Schülerin des Schiller-Gymnasiums in Berlin-Charlottenburg. Die Klimakrise sei da. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen: Was Sie hier tun, ist nicht genug.“

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          Clara Mayer auf der VW-Hauptversammlung

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