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Schlecker-Pleite : Insolvenzverwalter lehnt Forderungen der Schlecker-Kinder ab

  • Aktualisiert am

Lars und Meike Schlecker Bild: dapd

Lars und Meike Schlecker, die Kinder des Schlecker-Gründers, erhalten wohl kein Geld aus der Insolvenzmasse. Die Schlecker-Kinder hatten mehr als 160 Millionen Euro für Verluste im Zuge der Schlecker-Insolvenz gefordert.

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          Die beiden Kinder des Schlecker-Gründers werden einem Magazinbericht zufolge wohl kein Geld aus der Insolvenzmasse der Drogeriemarktkette erhalten. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz habe die Forderungen von Lars und Meike Schlecker in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro nicht anerkannt, berichtete die „Wirtschaftswoche“. „Der Verwalter hat sämtliche Forderungen bestritten“, zitierte das Magazin einen Anwalt der Familie. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

          Die Schlecker-Kinder haben erklärt, auch sie hätten in den vergangenen Jahren und durch die Insolvenz „das Allermeiste verloren“. Eine Logistikfirma, die für Schlecker tätig war und den beiden Kindern gehört, hatte ebenfalls Insolvenz anmelden müssen. Insgesamt haben fast 23.000 Gläubiger der pleitegegangenen Drogeriemarktkette Forderungen von mehr als einer Milliarde Euro beim Insolvenzverwalter angemeldet. Dieser hat bereits angekündigt, dass sie nicht viel Geld bekommen werden.

          Die einst größte deutsche Drogeriemarktkette war Ende Januar in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Die letzten Schlecker-Filialen schlossen Ende Juni ihre Türen.
           

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