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Schlecker-Pleite : Firmen der Schlecker-Kinder stellen Insolvenzantrag

  • Aktualisiert am

Lars und Meike Schlecker. Bild: dpa

Es war die Geldquelle der Kinder: Firmen, die einen Teil des Schlecker-Geschäfts erledigten. Doch jetzt stellen auch diese Unternehmen einen Insolvenzantrag.

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          Die Pleite der Drogeriekette Schlecker greift auf die Unternehmen der Kinder von Firmengründer Anton Schlecker, Lars und Meike, über. Die LDG Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft mbH sowie die BDG Bau- und Dienstleistungsgesellschaft mbH hätten am Dienstag am Ulmer Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, sagte ein Sprecher der Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart und bestätigte damit einen Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“.

          Insolvenzverwalter seien die Kanzlei-Mitarbeiter Patrick Wahren für BDG und Alexander Hubl für LDG, sagte der Sprecher. Die Neu-Ulmer Kanzlei vertritt auch Schlecker und die Tochtergesellschaften.

          Die Unternehmen von Lars und Meike Schlecker seien zwar nicht zahlungsunfähig, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise. Jedoch drohe die Zahlungsunfähigkeit, weil die Gesellschaften mit der Firma ihre Vaters bisher nur einen einzigen großen Kunden hatten. 2010 waren den Angaben nach bei beiden Gesellschaften zusammen mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigt. Das Vermögen, das Lars und Meike Schlecker noch haben, soll zum Großteil aus diesen Firmen stammen.

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