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Schausteller und Corona : Das zähe Warten auf die ersten Volksfeste

Ein Bild aus den Vorjahren: Kettenkarussell auf dem Berliner Freimarkt Bild: dpa

Wegen der Absagen durch die Pandemie haben viele Schausteller in diesem Jahr nicht einen Euro umgesetzt. Nun hoffen sie im Herbst auf Bremen und Hamburg.

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          Die Hoffnung stirbt zuletzt: „Ich glaube, dass der Bremer Freimarkt Ende Oktober stattfinden wird“, sagt Rudolf Robrahn, der Vorsitzende des Bremer Schaustellerverbandes: „75 Prozent Wahrscheinlichkeit“. Das Volksfest mit rund 4 Millionen Besuchern in normalen Zeiten könnte zumindest in abgespeckter Form zu einem Neustart für die Schausteller werden. Doch ob es soweit kommt, ist ungewiss. Der Bremer Senat wird vermutlich Anfang September entscheiden.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Für die Branche wäre es ein wichtiges Zeichen. Als im Frühjahr die Corona-Welle losbrach, wurden zuerst sämtliche Großveranstaltungen abgesagt. Richtig angefangen hat es mit dem Ende April angekündigten diesjährigen Aus für das Oktoberfest; mit seinen zuletzt 6,3 Millionen Besuchern aus dem In- und Ausland das größte Volksfest in Deutschland. Bald darauf folgte die Absage für die Canstatter Wasen in Stuttgart als zweitgrößtem Ereignis dieser Art. Das Risiko, dass auch Volksfeste zu Viren-Schleudern werden, schreckte die Politik. Und Virologen fürchten auch heute noch nicht zu Unrecht Aerosole vor allem in den Bierzelten.

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