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Drohende Strafzahlungen : Schaeffler fordert Schadenersatz von Ex-Mitarbeitern

  • Aktualisiert am

Der Schaeffler-Hauptsitz in Herzogenaurach Bild: dpa

Der Industriezulieferer Schaeffler fürchtet hohe Strafen wegen Schmiergeldzahlungen. Die verantwortlichen Ex-Mitarbeiter verklagt das Unternehmen daher jetzt auf eine Millionensumme.

          Der Industriezulieferer Schaeffler fordert von acht ehemals hochrangigen Ex-Mitarbeitern Schadenersatz in Millionenhöhe. Vor der Kammer Schweinfurt des Arbeitsgerichts Würzburg geht es am Dienstag um insgesamt mehr als 53 Millionen Euro „wegen künftig anfallender Strafzahlungen, Bußgelder und Ermittlungskosten“, wie ein Gerichtssprecher erläuterte.

          Hintergrund sind Schmiergeldzahlungen aus der Vergangenheit, deretwegen Schaeffler Strafzahlungen befürchtet und sich deshalb das Geld präventiv sichern will. Ihm zufolge fordert der Wälzlagerspezialist fix die Summe von 1,7 Millionen Euro für Schadenersatz und hat darüber hinaus eine Feststellungsklage über rund 51,7 Millionen Euro eingereicht.

          Dies bedeutet, dass das Gericht nach dem Willen des Konzern feststellen soll, dass die Beklagten dem Unternehmen mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach diesen Betrag schulden. Im Februar war Schaeffler in einem anderen Verfahren damit gescheitert, Teile des Vermögens der ehemaligen Mitarbeiter einfrieren zu lassen.

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