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SAP-Gründer Plattner : Ein Rocker auf dem Rückzug

  • -Aktualisiert am

Hasso Plattners näher rückender Abgang aus dem Konzern dürfte Investoren unruhig machen. Bild: Picture-Alliance

Motor, Antreiber, Vordenker: SAP-Gründer Hasso Plattner hat noch einmal die Weichen gestellt. Jetzt steht der 76 Jahre alte Unternehmer vor einer seiner wahrscheinlich schwierigsten Aufgaben: Er muss sich überflüssig machen.

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          Ein Superlativ: Fast 110 Millionen Dollar. Nie zuvor hat jemand für ein Gemälde von Claude Monet mehr bezahlt. Schon bald nach der spektakulären Auktion im vergangenen Mai bei Sotheby’s in New York war gemunkelt worden, dass die Stiftung des Deutschen Softwaremilliardärs Hasso Plattner hinter dem Kauf stecken könnte. Jetzt hat Plattner selbst den Schleier gelüftet. Ja, er habe das im Jahr 1890 erschaffene „Meules“ gekauft; durchgehalten in der Auktion und nicht ausgestiegen wie weiland, als er in einem Bietergefecht mit Microsoft-Mitbegründer Paul Allen um einen der wenigen Monets „mit einem Sonnenuntergang hinter einem Heuhaufen“, wie er selbst sagt, unterlegen war.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Der Sieg war teuer, aber Plattner hat am Ende doch gewonnen. Das Gemälde soll wie hundert weitere aus seiner Privatsammlung in dem von ihm gestifteten Museum Barberini in Potsdam ausgestellt werden, dauerhaft der europäischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nur in Paris gebe es größere Sammlungen impressionistischer Malerei.

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