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SAP-Chef im Interview : „Wir können der wertvollste Softwarekonzern der Welt sein“

Bill McDermott leitet das deutsche IT-Vorzeigeunternehmen SAP. Bild: EPA

SAP-Chef Bill McDermott spricht im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über seine Zuversicht, den Firmensitz und wieso er keine Angst hat vor Künstlicher Intelligenz.

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          SAP ist Deutschlands IT-Vorzeigeunternehmen. Und ein Unternehmen, das seine Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft hat – zumindest gemessen an der Zuversicht seines Vorstandsvorsitzenden. „Wir können auch eine Marktkapitalisierung von 300 Milliarden Euro erreichen“, sagt der aus den Vereinigten Staaten stammende Bill McDermott im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das wäre eine glatte Verdreifachung gegenüber dem derzeitigen Wert.

          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Und er fügte bekräftigen hinzu: „Ich sehe nicht, warum wir dieses Niveau nicht erreichen sollten. Unsere Kunden sind zufrieden und loyal, wir sind innovativer als alle anderen Softwareunternehmen, wir wachsen überall auf der Welt.“

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          SAP habe ein ganzes Arsenal an guten Ideen, das bald auf den Markt komme. Der schleichenden Angst, der ohnehin stark amerikanisierte Konzern aus Walldorf könne wegen der Steuersenkungspläne von Donald Trump seinen Hauptsitz nach Amerika verlegen, tritt McDermott hingegen entschieden entgegen. Das Unternehmen könne zwar in Amerika im Zweifel erheblich Steuern sparen. Aber SAP sei ein globales Unternehmen mit Sitz in Deutschland und stolz auf seine deutschen Wurzeln. „Wir werden den Firmensitz nicht verlegen.“

          Zum Voranschreiten der Digitalisierung und zumal der Künstlichen Intelligenz, vor denen zumal der Technologieunternehmer Elon Musk schon wiederholt warnte, äußerte sich McDermott gelassen: „Lassen Sie es mich so sagen: Künstliche Intelligenz und unsere Plattform Hana könnten Tesla helfen, die Produktivitätsprobleme in den Griff zu bekommen und seine Marge anzuheben. Wenn wir über Künstliche Intelligenz und deren Einfluss auf künftige Generationen sprechen, müssen wir auch darüber sprechen, dass künftige Generationen Autos brauchen.“

          Künstliche Intelligenz werde nach dem Menschen helfen, mit ihm kooperieren und ihm so mehr Zeit lassen für Kreativität. „Für wirklich wichtige Dinge“, meint der Manager.

          Das vollständige Interview lesen Sie auf F.A.Z. PLUS.

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