https://www.faz.net/-gqe-9sibv

Früherer SAP-Chef : McDermott geht nach Kalifornien

  • Aktualisiert am

Die Aktionäre von ServiceNow bereiten Bill McDermott einen frostigen Empfang Bild: AFP

Bill McDermott hatte überraschend seinen Posten bei SAP abgegeben, nun hat der Amerikaner einen neuen Führungsposten bei ServiceNow in Kalifornien. Sein Vorgänger geht zu Nike.

          1 Min.

          Der erst kürzlich überraschend als Chef beim Dax-Konzern SAP zurückgetretene Top-Manager Bill McDermott hat einen neuen Arbeitsplatz in den Vereinigten Staaten. Die kalifornische Software-Firma ServiceNow stellte McDermott am Dienstag nach Börsenschluss als kommenden Vorstandschef und Verwaltungsratsmitglied vor. Der Amerikaner soll Ende 2019 starten, er übernimmt den Spitzenposten von John Donahoe, der als neuer Vorstandschef zum Sportartikelriesen Nike wechselt.

          McDermott war seit 2002 bei SAP, ab 2014 als alleiniger Vorstandschef. Sein Vertrag beim Walldorfer Software-Konzern lief eigentlich noch bis 2021, die Gründe für seinen Rücktritt waren bislang unklar. McDermott hatte SAP stark auf das lukrative Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet ausgerichtet, auf das auch ServiceNow setzt. Anleger bereiteten dem Neuzugang keinen warmen Empfang - die Aktie von ServiceNow geriet nachbörslich zunächst mit knapp zwölf Prozent ins Minus.

          Bei Nike wird der langjährige Vorstandschef Mark Parker den Posten am 13. Januar 2020 räumen, wie der Adidas-Rivale nach Börsenschluss mitteilte. Sein Nachfolger John Donahoe war früher unter anderem Chef der Online-Handelsplattform Ebay. Donahoe ist bereits seit 2014 in Nikes Verwaltungsrat vertreten. Parker, der seit 2006 Vorstandschef ist, wird Nike als geschäftsführender Verwaltungsratsvorsitzender erhalten bleiben. Anleger nahmen die Nachricht zunächst recht gelassen auf, Nikes Aktien reagierten nachbörslich kaum auf den Personalwechsel.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Neuer Kandidat bei Demokraten : Ein Neuer für die Mitte

          Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist gut gefüllt. Trotzdem macht nun noch ein Neuer mit. Der Einstieg Deval Patricks hängt auch mit der Unzufriedenheit vieler Großspender mit den bisherigen Kandidaten zusammen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.