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Nach Rückrufaktion : Samsung kämpft um Note-7-Kunden

  • Aktualisiert am

Steht nicht mehr in den Läden: Das Samsung Galaxy Note 7 Bild: AP

Das Debakel mit dem Galaxy 7 kratzt an Samsungs Image. Allein in Amerika müssen gut zwei Millionen Kunden ihr Gerät umtauschen. Damit sie Samsung treu bleiben, hat der Konzern sich etwas ausgedacht.

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          Samsung kämpft nach den Bränden bei dem neuen Top-Smartphone Galaxy Note 7 um seinen Ruf als Premium-Hersteller. Der südkoreanische Elektronik-Konzern kündigte am Donnerstag für Kunden in der Heimat und in den Amerika finanzielle Anreize an, um den Tausch zu anderen Samsung-Modellen zu fördern.

          Zugleich weitete der Weltmarktführer seinen Rückruf in Amerika aus und stellt feuerfeste Verpackungen und Schutzhandschuhe für die Rücksendung der vom Markt genommenen Smartphones bereit. Das Unternehmen startete auch eine Werbekampagne für andere Geräte der Galaxy-Reihe, um den Schaden im Konkurrenzkampf mit Apple und anderen Rivalen in Grenzen zu halten.

          Am Dienstag hatte Samsung die Reißleine gezogen, nachdem sich Fälle häuften, bei denen die neuen Geräte mutmaßlich wegen defekter Akkus in Brand geraten waren. In Amerika weitete Samsung daher nun seinen Rückruf auf 1,9 Millionen Smartphones aus. Er betrifft nun sowohl alle Erstgeräte als auch die bereits verteilten Austausch-Handys. Der Schritt steht im Zusammenhang mit der kompletten Einstellung der Note-7-Fertigung.

          Um die Kunden bei der Stange zu halten, bietet Samsung in Amerika, wohin der Löwenanteil ausgeliefert wurde, Käufern eine Gutschrift bei der Mobilfunkrechnung über 100 Dollar an, wenn sie sich beim Umtausch für ein anderes Samsung-Modell entscheiden. Sollten sie das Gerät eines anderen Anbieters oder ihr Geld zurückhaben wollen, gibt es eine Gutschrift von 25 Dollar. Ähnliche Anreize gibt es auch in Südkorea.

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