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Neues Smartphone : Samsung muss Produktion von S6-Edge-Bildschirmen hochfahren

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Das Samsung Galaxy S6 Edge scheint den Händlern aus den Händen gerissen zu werden. Bild: AP

Das Samsung Galaxy S6 Edge wird den Händlern wohl aus der Hand gerissen: Der südkoreanische Elektronikkonzern fährt die monatliche Produktion der Bildschirme von 2 auf 5 Millionen hoch.

          Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung reagiert auf die Lieferengpässe bei seinem neuen Smartphone-Modell Galaxy S6 Edge. Der Apple-Rivale hat nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Produktion des an den Seiten abgerundeten Bildschirms, der für das Modell notwendig ist, früher als geplant deutlich ausgeweitet.

          Durch den Start einer dritten Fertigungsanlage für die Displays könne die monatliche Kapazität von zuvor zwei Millionen auf fünf Millionen erhöht werden, zitierte Bloomberg direkt mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eigentlich war der Start der zusätzlichen Anlage für Juni geplant, sei aber wegen der hohen Nachfrage vorgezogen worden. Eine Sprecherin des Unternehmens wollte die Informationen nicht kommentieren. Samsung hatte aber schon beim Verkaufsstart des neuen Spitzenmodells von Samsung vor zwei Wochen vor Lieferengpässen gewarnt. Das „Wall Street Journal“ hatte damals berichtet, dass vor allem die  Produktion Probleme bereitet.

          Das neue Oberklasse-Gerät spielt für Samsung eine wichtige Rolle im umkämpften Smartphone-Markt. Apple hatte zuletzt mit dem iPhone 6  und dem 6 Plus Verkaufserfolge gefeiert. Mit 74,5 Millionenverkauften Smartphones schloss Apple im vierten Quartal zum langjährigen Marktführer Samsung auf.

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