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Galeria Karstadt Kaufhof : „Es wird keinen Kahlschlag geben“

Geschlossene Filiale von Galeria Kaufhof in Berlin Bild: EPA

Frank Kebekus ist als Sachverwalter der neue starke Mann von Karstadt Kaufhof. Er spricht über verlorene Umsätze und Standortschließungen – und warum er nun trotzdem optimistischer auf die Zukunft der Warenhauskette blickt.

          6 Min.

          Herr Kebekus, das Oberverwaltungsgericht in Münster hat mitgeteilt, dass Karstadt Kaufhof auf die Öffnung der Filialen klagt. Warum geht das Unternehmen diesen Weg?

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Wir versuchen natürlich insbesondere die Politik davon zu überzeugen, dass es richtig ist, die Kaufhäuser zu öffnen. Es ist unsere Pflicht, weil es um existenzielle Fragen geht, auch die rechtliche Position weiter zu verfolgen.

          Worauf beruft sich das Unternehmen?

          Es geht um Artikel 14, Eigentum, wie es im Grundgesetz steht. Die Regelung verstößt zudem unserer Sicht auch gegen das Diskriminierungsverbot. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Möbelhäuser öffnen dürfen, aber kein Karstadt oder Kaufhof.

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