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Versorgung : RWE-Chef rechnet mit weniger Gaslieferungen aus Russland

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Der Vorstandschef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, rechnet mit einer kontinuierlichen Verknappung russischer Gaslieferungen

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          F.A.Z. Frankfurt ⋅ Der Vorstandschef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, rechnet mit einer kontinuierlichen Verknappung russischer Gaslieferungen. „Wir befinden uns in einem Wirtschaftskrieg, und die Russen nutzen jede Möglichkeit, es für uns schwerer zu machen, indem sie die Liefermengen reduzieren, was zu höheren Preisen führt“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er rechne „mit einer weiteren Verknappung der Gaslieferungen und nicht damit, dass jemand den Gashahn komplett zudreht“. Nach seiner Einschätzung könne Deutschland bis Frühjahr 2025 von russischem Gas unabhängig sein, sofern Infrastruktur zügig ausgebaut werde. Handhabbar wären Versorgungspro­bleme vielleicht schon ein Jahr vorher. RWE selbst sei schon weitgehend unabhängig von russischem Gas. Es bestehe noch ein Vertrag für eine Restmenge, der Ende 2023 auslaufe. Krebber sprach sich dafür aus, im Fall eines Mangels die Gasverteilung in Deutschland dem Markt zu überlassen. Preissignale seien „das beste Mittel, um ein knappes Angebot effizient zu verteilen. Es kann ja nicht sein, dass derjenige das Gas kriegt, der am lautesten schreit.“ Und Privathaushalte könnten nicht zu Einsparungen gezwungen werden.

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