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Russland-Affäre : Deutsche Bank soll Auskunft geben über Trump-Konten

  • Aktualisiert am

Donald Trump ist auch Kunde der Deutschen Bank. Bild: dpa

Donald Trump steht innenpolitisch wegen Verbindungen zu Russland unter Druck. Nun erheben die Demokraten eine womöglich brisante Forderung gegen die Deutsche Bank.

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          Demokratische Abgeordnete im amerikanischen Repräsentantenhaus fordern von der Deutschen Bank Auskunft über mutmaßliche Verbindungen ihres Kunden Donald Trump nach Russland. „Der Kongress wird darüber im Unklaren gelassen, ob Kredite der Deutschen Bank an Präsident Trump von der russischen Regierung garantiert wurden oder anderweitig in Verbindung zu Russland standen“, heißt es in einem auf Dienstag datierten Brief der Demokraten im Finanzausschuss des Parlaments an Deutsche-Bank-Chef John Cryan.

          Nur wenn die Deutsche Bank darüber aufkläre, könne die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten abschätzen, wie stark Trump Russland verbunden sei. Und wie sich dies auf seine politischen Entscheidungen auswirke.

          Auskunft fordern die Abgeordneten dabei auch über die Nutznießer der Geldwäsche-Affäre, in welche die Deutsche Bank in Russland verstrickt ist. Über die Bank waren Rubel im Wert von rund zehn Milliarden Dollar gewaschen worden. Die Deutsche Bank wollte sich dazu nicht äußern. Der Aktienkurs des Instituts gab nach Bekanntwerden des Briefes um 1,6 Prozent nach.

          Innenpolitisch sind die mutmaßlichen Verbindungen zwischen Trump und Russland auch aus anderen Gründen derzeit brisant. Trumps Entlassung des FBI-Direktors James Comey wird damit in Verbindung gebracht – mittlerweile ist der frühere FBI-Direktor Mueller als Sonderermittler eingesetzt.

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