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Rüstung: ThyssenKrupp verpasst milliardenschweren U-Boot-Deal

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Libyen
Ägypten
Saudi-
Arabien
Irak
Vereinigte
Arabische
Emirate
Afghanistan
Pakistan
Indien
Sudan
Deutschland
Libyen
Die Embargos gegen Libyen endeten 2003 und 2004. Auch nach dem Ende des Gaddafi-Regimes sind Menschenrechtsverletzungen dort an der Tagesordnung. 2009 wurde in großem Umfang Kommunikationsausrüstung erworben.
Ägypten
Ägypten ist den meisten internationalen Menschenrechtsabkommen beigetreten. Trotzdem werden Menschen diskriminiert. Vor allem Frauen, Nicht-Muslime und Regierungsgegner.
Saudi-Arabien
In Saudi-Arabien werden nach Ansicht des amerikanischen Außenministeriums und von Amnesty International Menschen gefoltert. 2012 wurden Überwachungssysteme im Wert von 1,1 Milliarden Euro geliefert.
Irak
Im Irak werden Minderheiten verfolgt, es kommt zu unrechtmäßigen Verschleppungen durch Sicherheitskräfte. 2011 lieferte Deutschland Kampfhubschrauber. Waffenexporte gegen die Terrormiliz IS erfolgen erst seit 2014 und werden demnach noch nicht erfasst.
Vereinigte Arabische Emirate
Die Vereinigten Arabischen Emirate galten lange Zeit als Operationsbasis für Terroristen, die Lage hat sich allerdings gebessert.
Afghanistan
Das Land steckt inmitten eines innerstaatlichen Konflikts. Die Menschenrechtsorganisation Freedom House stuft das Land als „nicht frei“ ein. Seitdem das Ende der 2014 ausgelaufenen internationalen Isaf-Mission absehbar war, hat Deutschland seine Rüstungslieferungen stark zurückgefahren.
Pakistan
Um die Region Kaschmir schwelt seit mehr als 50 Jahren ein Konflikt mit Indien, zudem gibt es in Pakistan Konflikte mit Minderheiten.
Indien
Indien streitet sich seit mehr als 50 Jahren mit Pakistan um die Grenzregion Kaschmir, andere Landesteile leiden unter Aufständen.
Sudan
Südsudan hat sich 2011 von Sudan abgespalten. Seitdem stehen die beiden Staaten einander verfeindet gegenüber.
Deutschland
Gesamtwert der deutschen Rüstungsexporte (in Euro) Deutschland ist drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt. Die Bundesregierung muss Exporte genehmigen, trotzdem werden jährlich Waffen und Zubehör in Krisenregionen geliefert.
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