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Zu hohe Abgaswerte : Renault ruft 15.000 Autos in die Werkstätten

  • Aktualisiert am

Frankreichs Umweltministerin Segolene Royal Bild: AFP

Nachdem bei einer Stichprobe zu hohe Abgaswerte gemessen wurden, ruft Renault jetzt mehrere Tausend Autos in die Werkstätten. Die Fahrzeuge sollten neu eingestellt werden, sagt Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal.

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          Der französische Autobauer Renault ruft 15.000 Fahrzeuge wegen zu hoher Abgaswerte in die Werkstätten. Das teilte am Dienstag Umweltministerin Segolène Royal in Paris mit. Die Fahrzeuge sollten neu eingestellt werden, sagte Royal dem französischen Sender RTL.

          Die Regierung hatte in der vergangenen Woche erklärt, bei Dieselfahrzeugen von Renault seien zu hohe Emissionen von Stickoxid und von Kohlendioxid festgestellt worden. Einen Hinweis auf Schummelsoftware gebe es aber nicht.

          Am Donnerstag waren Razzien bei Renault bekannt geworden. Die französische Regierung hatte nach dem VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte eine Untersuchung der eigenen Autobauer angeordnet.

          Renault hat für die kommenden Wochen einen Plan zur Reduzierung der Abgase seiner Diesel-Fahrzeuge unter echten Fahrbedingungen angekündigt: „Unter den Testbedingungen des Genehmigungsverfahrens erfüllen unsere Fahrzeuge die Abgasnormen", hatte Verkaufschef Thierry Koskas am Montag betont. Bei den Emissionen im realen Straßenverkehr gebe es aber Unterschiede zu den im Testverfahren gemessenen Werten.

          Volkswagen hatte im September eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulationssoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests einen niedrigeren Stickoxid-Ausstoß anzeigt als auf der Straße.

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