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Rückgang um 7 Prozent : Medien fehlt das Werbegeld

Keinen Werbeträger hat es heftiger getroffen als das Kino. Bild: Finn Winkler

Die Werbeeinnahmen sind in vielen Branchen stark eingebrochen. Am heftigsten hat es das Kino getroffen. Doch auch viele Print-Produkte leiden. Inzwischen geht es aber schon wieder aufwärts.

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          Die deutsche Werbewirtschaft ist im vergangenen Jahr um 7 Prozent geschrumpft. Das geht aus einer Mitteilung des Branchenverbandes ZAW hervor, die der F.A.Z. vorab vorlag.

          Gustav Theile
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Am stärksten betroffen war das Kino, hier sanken die Werbeeinnahmen um fast vier Fünftel von 90 auf 19 Millionen Euro. Auch die Außenwerbung mit knapp einem Fünftel und die Printwerbung mit 14 Prozent büßten heftig ein.

          Die Werbeeinnahmen von Anzeigenblättern sanken etwa um ein Viertel, die Einnahmen von Tageszeitungen um 18 Prozent. Außerhalb des Digitalgeschäfts betrug der Rückgang insgesamt 2,2 Milliarden Euro.

          Die Internetwerbung legte dagegen um eine Milliarde Euro oder knapp 11 Prozent zu. Vor allem die großen Plattformen aus Amerika profitierten. Der ZAW sieht deshalb „Regulierungsbedarf“, um einen „effektiven Schutz vor Missbrauch von Marktmacht zu gewährleisten“.

          Für das laufende Jahr ist die Branche optimistischer. Bei hohem Impftempo und niedrigen Infektionszahlen sei ein Wachstum zwischen 5 und 10 Prozent wahrscheinlich. Auch der Jobmarkt habe sich deutlich erholt.

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