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Rote Zahlen : Opel soll bis 2020 profitabel werden

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Das Opel-Management soll selbst den Sparkurs ausdenken, sagt der Peugeot-Finanzchef. Bild: dpa

Für den Peugeot-Chef stellt „ein Unternehmen, das seit zehn Jahren in den roten Zahlen ist, natürlich ein Problem dar, das gelöst werden muss“. Was er damit genau meint, erklärt sein Finanzvorstand.

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          Nach jahrelangen Verlusten soll Opel im PSA-Konzern bis zum Jahr 2020 profitabel werden. Dafür soll es einen Drei-Jahres-Plan geben. „Wir streben eine strukturelle und dauerhafte Verbesserung an“, sagte PSA-Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon am Montag am Rande der Pressekonferenz seines Unternehmens in Paris.

          Da der Verkauf von Opel erst am Ende dieses Jahres abgeschlossen werde, greife der Plan ab 2018. De Chatillon sagte, das Konzept müsse vom Opel-Management selbst kommen. Dabei unterstrich er, dass ein Unternehmen profitabel sein müsse.

          PSA-Vorstandschef Carlos Tavares warb während der offiziellen Pressekonferenz auch für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. „Wir müssen vorgefasste Meinungen aufgeben. Wir kämpfen nicht mit den Gewerkschaften, das ist nicht unser Plan. Ein Unternehmen, das seit zehn Jahren in den roten Zahlen ist, (...) stellt natürlich ein Problem dar, das gelöst werden muss“, betonte er. „Und ich denke, dass Gewerkschaftsführer weise sind und verstehen, dass die aktuelle Situation nicht tragfähig ist.“

          Die deutsche Bundesregierung und die drei Bundesländer mit Opel-Standorten haben die Unterzeichnung der Übernahme-Verträge begrüßt. In einer gemeinsamen Erklärung von diesem Montag hieß es: „Das heutige Signing ist ein erster Schritt, um in Europa einen europäischen Global Player ... auf den Weg zu bringen“.

          Es sei gut, dass es Zusagen von PSA gebe, die bestehenden Verträge über Standorte, Beschäftigung und Investitionen zu erhalten und Opel sowie die britische Schwester Vauxhall als eigenständige Marke fortzuführen.

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