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Rolls-Royce-Chef im Porträt : Vorkämpfer für Luxusstromer

Torsten Müller-Ötvös sitzt am Steuer eines Rolls-Royce Bild: Reuters

Rolls-Royce setzt jetzt auch auf Elektroantrieb. Vorstandschef Torsten Müller-Ötvös spricht vom wichtigsten Tag in der Geschichte der Luxusautomarke – und erzählt, wer sich überhaupt einen Rolls kauft.

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          In der Chefetage von Rolls-Royce lieben sie offenbar Gespenster und Spukgeschichten. Das jahrzehntelang wichtigste Modell heißt „Phantom“, dann kam der „Ghost“ hinzu, später „Wraith“ (Geistererscheinung). Und das nächste Modell des britischen Luxusautoherstellers heißt „Spectre“ – genau wie ein jüngerer James-Bond-Film.

          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Die neue Gespenst-Limousine wird sich fundamental von den anderen unterscheiden, denn es wird erstmals ein Rolls-Royce mit Elektromotor sein. Vorstandschef Torsten Müller-Ötvös sparte nicht an Superlativen, als er die elektrische Wende vergangene Woche ankündigte: „Heute ist der wichtigste Tag in der Geschichte von Rolls-Royce Motor Cars seit dem 4. Mai 1904“, tönte er. Damals hatten sich die Gründer Charles Rolls und Sir Henry Royce zusammengetan und beschlossen, „das beste Auto der Welt“ zu erschaffen. Genau das, sagt Müller-Ötvös, wolle man nun wieder schaffen: das feinste elektrifizierte Super-Luxus-Produkt seiner Art.

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