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Wagniskapital : Earlybird sammelt Rekordbetrag ein

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Der Risikokapitalgeber Earlybird hat nach F.A.Z.-Informationen für einen neuen Spezialfonds seinen bisher höchsten Betrag eingesammelt – und damit insgesamt die Marke von 2 Milliarden Euro an verwaltetem Kapital überschritten. 350 Millionen Euro fließen in einen Geldtopf, der auf IT-Jungunternehmen in besonders früher Phase in Westeuropa spezialisiert ist. Und noch ein Fonds ist in Vorbereitung.

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          smo. Frankfurt ⋅ Der Risikokapitalgeber Earlybird hat nach F.A.Z.-Informationen für einen neuen Spezialfonds seinen bisher höchsten Betrag eingesammelt – und damit insgesamt die Marke von 2 Milliarden Euro an verwaltetem Kapital überschritten. 350 Millionen Euro fließen in einen Geldtopf, der auf IT-Jungunternehmen in besonders früher Phase in Westeuropa spezialisiert ist. Am Finanzmarkt ist zudem zu hören, der Investor sei gerade dabei, einen Risikofonds für Medizintechnikunternehmen mit 300 Millionen Euro zu füllen.

          Earlybird gehört zu den größten deutschen Wagniskapitalgebern und war zuletzt mit der frühen Entdeckung und der Beteiligung an zwei „Einhörnern“ aufgefallen, also Jungunternehmen mit Milliarden-Dollar-Wert: Der finnische Cloud-Dienst Aiven ist in einer neuen Finanzierungsrunde gerade vom zweifachen zum dreifachen Einhorn geworden, mit 3 Milliarden Dollar Bewertung (F.A.Z. vom 12. Mai). Der 2015 gegründete rumänisch-amerikanische Spezialist für Automatisierungssoftware Uipath ist inzwischen an der Aktienbörse in New York notiert.

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