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Niedrigwasser im Rhein : BASF macht fast ein Viertel weniger Gewinn

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Bei BASF in Ludwigshafen scheint die Sonne, auch wenn der Gewinn zurückgeht. Bild: obs

BASF ist der größte Chemiekonzern der Welt. Doch 2018 war kein ganz einfaches Jahr für das Unternehmen. Der Gewinn ist auf 4,7 Milliarden Euro geschrumpt. Das hat vor allem drei Gründe.

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          Die Autoflaute, das Niedrigwasser im Rhein und der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China haben bei BASF im vergangenen Jahr für einen Gewinneinbruch gesorgt. Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten fiel 2018 im Jahresvergleich um fast 23 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte. BASF hatte wegen des Niedrigwassers schon im Dezember seine Jahresziele gesenkt und für 2018 einen Ergebnisrückgang um etwa ein Fünftel prognostiziert.

          Dennoch will der größte Chemiekonzern der Welt etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende solle wie erwartet um 10 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöht werden.

          Vor allem das Schlussquartal bereitete den Ludwigshafenern Probleme: Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im Jahresvergleich um fast 60 Prozent auf 630 Millionen Euro. Auch das Geschäft mit Basis-Chemikalien lief deutlich schlechter, hier machte dem Unternehmen der Preisdruck zu schaffen. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF im Schlussquartal 348 Millionen Euro und damit fast 70 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz legte um gut zwei Prozent auf knapp 15,6 Milliarden Euro zu. Bei den Kennziffern übertraf BASF die Erwartungen der Analysten.

          Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen Zuwächse an. Der Umsatz soll bis zu 5 Prozent zulegen, nach einem Plus von 2 Prozent auf 62,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll leicht den Vorjahreswert von 6,4 übertreffen.

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