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Rezession drückt Ergebnis : Spanische Großbank erzielt Milliardengewinn

  • Aktualisiert am

Vor einer Santander-Filiale in Madrid Bild: REUTERS

Rund 1,2 Milliarden Euro Überschuss erzielte die Bank Santander von Januar bis März. Das ist deutlich weniger als vor einem Jahr und wesentlich der schwachen Wirtschaftsentwicklung in Spanien geschuldet.

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          Die spanische Großbank Santander hat zu Jahresbeginn einen überraschend großen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Überschuss fiel um 26 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, teilte das Kreditinstitut am Donnerstag mit. Damit lag das Ergebnis leicht unter den Erwartungen der professionellen Marktbeobachter.

          In den Zahlen spiegelt sich auch die Rezession des südeuropäischen Landes. Der Anteil fauler Kredite am Gesamtportfolio der wichtigen spanischen Bank betrug Ende März 4,76 Prozent. Am Ende des vergangenen Jahres stand diese Quote bei 4,54 Prozent.

          Wie viel gerade Banken in von den Folgen der Euro-Krise besonders betroffenen Ländern verdienen, ist eine sehr wichtige Größe: Sie zeigt, welche Möglichkeiten die Institute haben, sich gegen Zahlungsausfälle zu puffern - ohne externe Hilfe.

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