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Rewe-Chef im F.A.Z.-Gespräch : „Wir haben die Tücken des Onlinehandels unterschätzt“

  • -Aktualisiert am

Lionel Souque ist Vorstandsvorsitzender von Rewe. Bild: dpa

Rewes Vorstandschef Lionel Souque über die Digitalisierung im Einzelhandel, die Konzentration der Branche. Und Umsatzschübe durch Fußballfeste.

          5 Min.

          Als bekennender Anhänger und Aufsichtsratschef des 1. FC Köln hat es Lionel Souque nicht leicht. „Sein“ Fußballverein spielt in der kommenden Saison nur noch in der zweiten Liga. Doch der Franzose an der Spitze der Kölner Rewe-Gruppe nimmt es mit rheinischem Humor. „Wir feiern den Wiederaufstieg in elf Monaten und zwei Wochen“, scherzt er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit mehr als zehn Jahren ist Rewe Hauptsponsor des Fußballclubs: Ein kunterbunter FC-Geißbock aus Pappmaschee steht im Foyer. „Das Herz von Rewe schlägt in Köln, und das Herz von Köln ist der FC“, begründet Souque das Engagement, dessen Werbeäquivalent laut einschlägiger Gutachten etwa zwei Mal so groß ist wie der tatsächliche Aufwand.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Generell setzt der Handelskonzern stark auf das Sponsoring von Sport, neben Fußball auch Basketball oder Handball. „Teamspirit entspricht den Werten von Rewe, ebenso wie Sport und gesunde Ernährung gut zusammenpassen“, sagt er. So sind die Kölner nicht nur seit 2009 sogenannter Ernährungs-Partner des Deutschen Fußballbundes (DFB). Seit acht Jahren wirbt auch Bayern-Spieler und Testimonial Thomas Müller für die Supermärkte von Rewe.

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