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„Rewe to go“ : Minisupermärkte in der Tankstelle

  • -Aktualisiert am

„Rewe to go“-Filiale in Köln Bild: dpa

Eigentlich hatte Rewe die Mini-Supermärkte „Rewe to go“ für Bahnhöfe und Top-Einkaufsstraßen entwickelt. Jetzt sollen sie auch in Tankstellen einziehen.

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          Kaffee, belegte Brötchen, süße Snacks. All das kann der Autofahrer heute ohnehin schon an den meisten Tankstellen einkaufen. Bei Deutschlands größter Tankstellengesellschaft, der zum britischen Ölmulti BP gehörenden Aral-Gruppe, soll er an ausgewählten Stationen künftig auch ein Sortiment an frischen Lebensmitteln und Fertiggerichten vorfinden. Gemeinsam mit der Kölner Rewe-Gruppe wird ein neues Shop-Konzept getestet, dass auf dem vor wenigen Jahren konzipierten „Rewe to go“ - Format basiert.

          Mit diesem Mini-Supermarkt in Tankstellen richten sich die beiden Partner an Kunden mit knappem Zeitbudget, die den Tankstellenaufenthalt beispielsweise zum schnellen und bequemen Einkauf auf dem Heimweg oder zum schnellen Imbiss unterwegs nutzen wollen und dabei Wert auf frische und frisch zubereitete Lebensmittel legen. „Wir beobachten, dass sich die Kundenbedürfnisse ändern“, so Rainer Kraus, bei Aral für die strategische Kooperation mit Rewe zuständig. Mit dem Konzept wolle man neue Kundensegmente erschließen und im wichtigen Shop- und Bistrogeschäft der Tankstellen weiter wachsen.

          Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler hatte das Convenience-Konzept „Rewe to go“ speziell für hochfrequentierte Lagen wie Bahnhöfe oder Top-Einkaufsstraßen entwickelt. Bisher werden fünf solcher vergleichsweise kleinen Läden betrieben, in denen neben einem engen Sortiment an Lebensmitteln vor allem frische Fertigprodukte wie Sandwiches, Wraps, Sushi, geschnittenes Obst, Salate oder Suppen verkauft werden.

          Der auf zunächst ein Jahr ausgelegte Test startet im April. Dann wird an zehn Aral Tankstellen im Raum Bochum, Düsseldorf und Köln nicht nur zusätzlich zu dem auf der Spitze stehenden blauen Viereck ein Rewe-Emblem prangen. Dort wird es dann auch nach Frikadellen, Schnitzeln und halben Hähnchen duften. Erhalten bleibt den Tankstellenkunden darüber hinaus das Angebot an gekühlten Getränken und Kaffeespezialitäten, aber auch die üblichen Produkte wie Zeitungen, Tabakwaren oder Autopflegeprodukte.

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