https://www.faz.net/-gqe-8w97w

Restaurantkette : Vapiano experimentiert mit Bedienung und Lieferservice

  • Aktualisiert am

Die Vapiano-Pizza soll demnächst häufiger nach Hause geliefert werden. Bild: Picture-Alliance

Vapiano-Restaurants hatten zuletzt vor allem mit Gammel-Vorwürfen Schlagzeilen gemacht. Jetzt prescht die Kette mit anderen Nachrichten vor. Sie will sich womöglich von der Selbstbedienung verabschieden. Und wie steht’s mit den Börsenplänen?

          Die Restaurant-Kette Vapiano hat große Wachstumsambitionen: „Wir eilen in großen Schritten voran, bis 2020 wollen wir die Zahl unserer Restaurants weltweit verdoppeln“, sagte Vapiano-Chef Jochen Halfmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „In Deutschland haben wir 76 Restaurants, mittelfristig könnte ich mir hier 100 vorstellen. Allein in diesem Jahr eröffnen wir bis zu fünf in Deutschland, fünf in Frankreich, drei in England.“

          Um weiter zu wachsen, prüft die Kette, die Selbstbedienung abzuschaffen und künftig die Gäste auch am Platz zu bedienen. „Wir testen dazu ein Konzept in Ingolstadt“, bestätigte Vapiano-Chef Halfmann in der F.A.S.

          „Man soll niemals nie sagen“

          Außerdem liefert Vapiano Pasta und Pizza zunehmend auch nach Hause und testet dazu unterschiedliche Modelle. „In vielen Restaurants arbeiten wir für die Lieferung mit Lieferando oder Foodora zusammen, in einigen Restaurants nutzen wir sogar eigene Vapiano-Lieferautos oder Vespas“, sagte der Unternehmens-Chef in der F.A.S.

          Zudem wird im Markt schon länger spekuliert, dass Vapiano noch dieses Jahr an die Börse will. Dazu antwortet Manager Halfmann ausweichend: „Man soll niemals nie sagen.“

          Vapiano betreibt heute 180 Restaurants in 31 Ländern, der Umsatz beträgt mehr als 450 Millionen Euro im Jahr. Zuletzt hatten Ende 2015 Vorwürfe die Kette erschüttert, Gästen abgelaufene Lebensmittel serviert zu haben. Die Unternehmensführung hatte sich von den Vorwüfen distanziert

          Weitere Themen

          China geht auf Einkaufstour in Paris

          Neue Aufträge : China geht auf Einkaufstour in Paris

          Chinas Präsident Xi Jinping besucht die französische Hauptstadt. Die Franzosen sind zwar skeptisch gegenüber chinesischen Investoren – doch die Wirtschaftsbeziehungen weiten sich aus.

          Topmeldungen

          Im Fußball zählen Siege : Mut zum Volltreffer!

          Zuletzt gab der deutsche Fußball ein desolates Bild ab. Nun aber meldet er sich mit einem eindrucksvollen Signal zurück auf der Bildfläche. Das zeigt, was es vor allem braucht für eine erfolgreiche Zukunft.

          Trump und der Mueller-Bericht : Frohlocken im Weißen Haus

          Ihrer eigenen Obsession mit der Russland-Untersuchung haben die Demokraten es zu verdanken, dass Trump nun derart auftrumpfen kann. Im Jubel seiner Fans geht jedoch Wichtiges unter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.