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Autofusion : Werden Renault und Nissan eins? – Aktienkurs steigt um 7 Prozent

  • Aktualisiert am

Carlos Ghosn ist der Vorstandsvorsitzende von Renault. Bild: Reuters

Die bereits verbündeten Autohersteller Renault und Nissan sprechen offenbar über eine komplette Fusion. Die Anleger zeigen sehr klar, wie sie das finden.

          Die bereits verbündeten Autohersteller Renault und Nissan sprechen offenbar über eine komplette Fusion. Ziel sei ein neuer, gemeinsamer Konzern, berichtet der Finanzdienst Bloomberg und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Vorstandsvorsitzende Carlos Ghosn, der in beiden Unternehmen das Sagen hat, treibe das Vorhaben voran und wolle auch dem angestrebten Zusammenschluss vorstehen.

          Technisch soll die Fusion demnach so ablaufen, dass Nissan den Renault-Anteilseignern Papiere eines neuen Konzerns gebe und die Anteilseigner der Japaner ebenfalls Aktien dieser Firma erhielten. Spekulationen über ein mögliches komplettes Zusammengehen gibt es schon länger, Ghosn hatte die Möglichkeit auch nicht ausgeschlossen.

          Renault hat derzeit einen Anteil von gut 43 Prozent an Nissan, Nissan besitzt knapp 15 Prozent an Renault. Bei den Franzosen hat aber auch der französische Staat mit einem Anteil von 15 Prozent ein gewichtiges Wort mitzureden. Zusammen sind die beiden Konzerne an der Börse mehr als 60 Milliarden Euro wert. Der Aktienkurs von Renault stieg in Paris nach Handelsbeginn um rund 7 Prozent.

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