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Autokonzerne : Opel verschafft PSA Rekordabsatz

  • Aktualisiert am

Neuwagen stehen bei diesem Opel-Händler hinter einer Glasfassade zum Verkauf. Bild: dpa

Dank des starken Geschäfts des Rüsselsheimer Autoherstellers Opel verkaufte PSA 2018 so viele Autos wie noch nie. In einer Weltregion brach der Absatz jedoch deutlich ein.

          Die Opel-Muttergesellschaft PSA hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Dank des guten Absatzes der Marke Opel stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 6,8 Prozent auf 3,88 Millionen, wie PSA am Dienstag mitteilte. Ohne die Rüsselsheimer und die Schwestermarke Vauxhall fiel der Absatz dagegen um zwölf Prozent, unter anderem weil die Verkäufe in China um ein Drittel einbrachen.

          PSA um die Marken Peugeot und Citroën habe den Absatz das fünfte Jahr in Folge gesteigert, teilte der Autokonzern mit. Die symbolische Marke von vier Millionen verkauften Autos zu überspringen gelang dem Autohersteller allerdings nicht. Schuld seien vor allem die amerikanischen Sanktionen gegen Iran, erklärte PSA. Sie führten dazu, dass der Konzern sich im Juni ganz vom iranischen Markt zurückzog.

          In China und Südostasien verkaufte PSA im vergangenen Jahr nur 262.000 Autos, ein Rückgang um mehr als 34 Prozent zum Vorjahr und der vierte in Folge. In Europa dagegen, dem wichtigsten Markt für PSA, stieg der Absatz um mehr als 30 Prozent auf 3,1 Millionen Autos. PSA hatte Opel im August 2017 vom amerikanischen Konzern General Motors übernommen.

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