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Roadsurfer : Campingmobilverleiher strebt schneller nach Amerika

  • Aktualisiert am

Im Großraum Los Angeles soll eine Camper-Flotte von bis zu 50 Reisemobilen aufgebaut werden. Bild: Roadsurfer

Das Münchner Verleiher rechnet mit einem anhaltenden Camping-Boom. Die US-Expansion wird vorgezogen. Und 2022 soll sich die Reisemobilflotte verdoppeln.

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          magr. Frankfurt ⋅ Eigentlich hatte sich der Münchner Reisemobilverleiher Roadsurfer für dieses Jahr vorgenommen, sein Geschäft auf vier weitere Märkte in Europa auszuweiten. Zu den bestehenden Verleihstationen in Deutschland, Österreich, Portugal oder Frankreich sollten neue Niederlassungen in England, Schottland, Schweden und der Schweiz hinzukommen. Früher als geplant steht aber nun noch ein fünftes Land auf der Expansionsliste des Unternehmens, wie Markus Dickhardt, Mitgründer und Geschäftsführer der Roadsurfer GmbH, der F.A.Z. sagte. Von Juni an will das Unternehmen seine Campingmobile auch in den Vereinigten Staaten an Reisende verleihen. Bisher war der Schritt nach Übersee erst für das nächste Jahr vorgesehen gewesen.

          „Wir starten zunächst mit einer Vermietstation im Großraum Los Angeles und werden dort eine Flotte von 20 bis 50 Campern aufbauen“, sagte Dickhardt. Bei der einen Niederlassung in oder nahe der Millionenmetropole im äußersten Wes­ten der Vereinigten Staaten soll es nicht bleiben. „Im nächsten Jahr wollen wir dann weiter expandieren, wobei wir nicht auf Kalifornien oder die Westküste festgelegt sind.“ Um das zu bewerkstel­ligen, hat Roadsurfer eine amerikanische Tochtergesellschaft gegründet und stellt derzeit Personal ein. „Für den Betrieb setzen wir auf unsere eigenen Mitarbeiter, um die notwendige Qualität gewährleisten zu können“, sagte Dickhardt. Roadsurfer hat als selbsterklärtes Ziel, seinen Kunden Freiheit, Flexibilität und Freude am Draußensein zu vermitteln. „Wenn ein Land diese drei Dinge verkörpert, dann die Vereinigten Staaten“, ist Dickhardt überzeugt. In einem ersten Schritt richte sich das Angebot an USA-Reisende, die den Verleiher womöglich schon aus Deutschland oder Europa kennen. „Im zweiten Schritt wollen wir auch verstärkt amerikanische Kunden gewinnen.“

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