https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/rag-stiftung-wir-saehen-thyssen-krupp-gern-mit-im-boot-16645925.html

Chef der RAG-Stiftung : „Wir sähen Thyssen-Krupp gern mit im Boot“

Bernd Tönjes, Vorsitzende der RAG-Stiftung Bild: Edgar Schoepal

Die Bergbau-Stiftung bietet zusammen mit Finanzinvestoren für das Aufzugsgeschäft von Thyssen-Krupp. Im Interview erklärt der Vorsitzende der RAG-Stiftung, was er sich davon verspricht.

          4 Min.

          Herr Tönjes, warum interessiert sich die RAG-Stiftung für das Aufzugsgeschäft von Thyssen-Krupp?

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Zunächst einmal kann ich bestätigen, dass wir uns dem Bieterkonsortium um Advent und Cinven angeschlossen haben. Wir sind ja immer auf der Suche nach lukrativen Investments, weil wir verlässliche Erträge brauchen, um unsere Aufgaben für den Nachbergbau zu erfüllen. Deshalb haben wir uns sehr früh mit dem Thema befasst, als Thyssen-Krupp dieses Geschäft zum Verkauf gestellt hat.

          Warum haben Sie sich für Advent und Cinven entschieden und nicht für das konkurrierende Konsortium aus Blackstone, Carlyle und dem Canada Pension Plan Investment Board?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Videokonferenz zwischen Joe Biden und Xi Jinping im November 2021.

          China und Amerika : Ist ein Krieg noch zu vermeiden?

          Ob und wie sich der Wettkampf der Systeme kontrollieren lässt, wird öffentlich bislang kaum debattiert. Der Weckruf des ehemaligen australischen Premierministers Kevin Rudd ist angesichts der Taiwankrise aktuell wie nie.
          Satellitenbilder zeigen die Zerstörung nach einem Angriff auf den russischen Militärstützpunkt Saki auf der Krim

          Nach Explosionen auf der Krim : Moskaus Angst vor den Ukrainern

          Die russischen Flugzeuge könnten nach dem Angriff auf der Krim zurückgezogen werden. Kiew äußert sich zurückhaltend. Ist das ein Mittel der Kriegspsychologie?