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Sorgen in Rüsselsheim : Teile von Opel-Entwicklung vor Verkauf?

Das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim (Archivbild) Bild: dpa

Das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim ist ein wichtiger Teil der lahmenden Automarke. Die Eigentümer haben nun offenbar neue Pläne dafür.

          Das Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim ist ein Kernstück der Automarke, die inzwischen seit rund einem Jahr zum französischen Konzern PSA Peugeot Citroën gehört. Kürzlich erst hatte PSA mitgeteilt, dass die Ingenieure die nächste Generation der Vierzylinder-Benzinmotoren für die PSA-Gruppe entwickeln sollen. Zudem hatte PSA Anfang des Jahres 15 sogenannte Kompetenzzentren nach Rüsselsheim verlegt. Die Mitarbeiter entwickeln zum Beispiel Brennstoffzellen oder Sitze für PSA.

          Einem Bericht zufolge stehen einige dieser Vorhaben nun offenbar zur Disposition – und damit auch bis zu 4000 der zuletzt gemeldeten 7000 Arbeitsplätze im Entwicklungszentrum. Wie die französische „Le Monde“ am Dienstagabend berichtete, will sich PSA von einem Teil der Einrichtung trennen. Die passenden Käufer stünden schon parat. Es seien die französischen Unternehmen Altran, Akka und Segula sowie der deutsche Ingenieurdienstleister Bertrandt. Opel teilte dazu nur mit, es kommentiere keine Spekulationen. Dem Vernehmen nach will die Gewerkschaft IG Metall aber die Mitarbeiter des Entwicklungszentrums sowie des Testzentrums in Dudenhofen am Mittwoch über die möglichen Verkaufspläne informieren.

          Erst Ende Mai hatten sich Arbeitnehmervertreter, Gewerkschaft, Opel und PSA auf Eckpunkte zur Zukunftssicherung der deutschen Standorte geeinigt. Die Geschäftsführung sicherte Investitionen in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern zu, im Gegenzug sollten 3700 Stellen oder 20 Prozent der rund 19.000 Stellen hierzulande abgebaut werden. Ein Teilverkauf des Entwicklungszentrums war nicht Teil der Einigung.

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