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PSA-Chef Carlos Tavares : „Opel wird endlich wieder gemanagt“

PSA-Chef Carlos Tavares am Dienstag in Paris Bild: Reuters

Der PSA-Chef freut sich über den ersten Gewinn von Opel seit 20 Jahren. Doch Carlos Tavares macht sich auch Sorgen. Im F.A.Z.-Gespräch beklagt er das „brutale Diktat des Europaparlaments" für CO2-Werte.

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          Herr Tavares, Sie haben nach PSA auch Opel von einem Verlustbringer zu einem profitablen Unternehmen gemacht. Das überrascht viele Beobachter, sind Sie denn auch selbst zufrieden?

          Martin Gropp
          (magr.), Wirtschaft

          Und wie! Wir können mit Demut aber auch mit Genugtuung sagen, dass sich die Groupe PSA innerhalb der vergangenen fünf Jahre von einem Betrieb nahe der Insolvenz zu einem gesunden Unternehmen entwickelt hat. Und das trifft jetzt auch auf Opel zu – mit einer wiederkehrenden operativen Marge von 4,7 Prozent nach fast 20 Jahren mit Verlusten. Das zeigt, dass der „Pace!“-Strategieplan des Opel-Managements funktioniert. Die Führung unter Michael Lohscheller und der Beitrag jedes einzelnen Mitarbeiters haben dazu geführt, dass Opel wieder erfolgreich wirtschaftet – so wie andere Autohersteller auch. Darüber bin ich sehr glücklich, und es macht mich stolz.

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