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ProSiebenSat.1 : „Die Politiker wollen zu uns ins Fernsehen“

ProSiebenSat.1-Vorstandssprecher Rainer Beaujean hat zu aller erst den Nutzen für Anleger, Mitarbeiter und Stakeholder im Blick, wenn es um neue Wege für das Unternehmen geht. Bild: ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1-Vorstandssprecher Rainer Beaujean über Fake News, junge Zuschauer, weniger Hollywood-Filme und zur Kritik am Interview mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.

          6 Min.

          Herr Beaujean, bei ProSieben und Sat.1 gibt es jetzt neben seichter Unterhaltung immer mehr Nachrichten und Polit-Talks. Wollen Sie so werden wie ARD und ZDF?

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Unser Fokus im Entertainment-Geschäft liegt neben großen Shows auf lokalen Programmen mit Relevanz. Dazu gehören Informationssendungen und auch Sport. Gerade in der Corona-Pandemie wollen viele Menschen seriös informiert werden. Das haben die Kollegen von ARD und ZDF übrigens sehr gut und erfolgreich getan. Wir erreichen aber ein deutlich jüngeres Publikum mit unseren Inhalten, das ist ein wesentlicher Unterschied. Deshalb ist zum Beispiel auch Annalena Baerbock nach ihrer Wahl zuerst zu uns gekommen.

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