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Projekt von Tesla-Gründer Musk : Space X schickt recycelte Kapsel zur ISS

  • Aktualisiert am

Der Start einer Space X-Rakete am 30. März Bild: AFP

Eine Rakete hat Space X schon einmal wiederverwendet. Jetzt ist dem Projekt von Elon Musk dieses Kunststück auch mit einer Raumkapsel gelungen.

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          Das private Unternehmen SpaceX hat am Samstag erstmals eine bereits benutzte Raumkapsel auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Beladen mit mehr als 2700 Kilo Nachschub und Ausrüstung für die ISS-Bewohner hob der Raumfrachter „Dragon“ am Samstag an der Spitze einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab.

          Die Kapsel war bereits 2014 zum Außenposten im All geflogen, dann auf die Erde zurückgekehrt und nach einer erfolgreichen Wasserlandung wieder aufgemöbelt worden. Das Recycling soll künftige Flüge billiger machen. SpaceX gelang es auch erneut, die erste Stufe der „Falcon“-Rakete nach dem Abheben sicher auf die Erde zurückzubringen. Sie löste sich kurz nach dem Start planmäßig ab und setzte aufrecht auf der Luftwaffenbasis in Cape Canaveral auf - nicht weit vom Startplatz entfernt.

          Der Transportflug ist der elfte zur ISS, den SpaceX im Auftrag der Weltraumbehörde Nasa durchführt. „Dragon“ soll am Montag an der Station andocken. Zur Fracht, die er mitbringt, zählt auch Ausrüstung für mehrere wissenschaftlichen Experimente, so eines zum Knochenschwund von Menschen und Tieren in längerer Schwerelosigkeit.

          Verläuft alles weiter planmäßig, will SpaceX den „Drachen“ im Juli abermals zur Erde zurückkehren lassen - um ihn hoffentlich ein weiteres Mal wieder in Schuss bringen und einsetzen zu können. So wurde er auch nach seiner ersten Reise mit einem neuen Hitzeschild für den Wiedereintritt in die Erde und neuen Landefallschirmen ausgestattet, wie SpaceX auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche mitteilte.

          SpaceX : Recycling-Rakete startet erfolgreich

          Eigentlich sollte der Frachter bereits am Donnerstag aufbrechen, aber schlechtes Wetter verhinderte den Start. Die zweitägige Verzögerung führt der Nasa zufolge nun dazu, dass zwei Raumfrachter einander im Orbit passieren. Am Sonntag dockt nämlich der Transporter „Cygnus“ von der Raumstation ab, der dann noch eine Woche lang die Erde umkreisen und dabei unter anderem vier Minisatelliten aussetzen soll. Danach wird er nach Nasa-Angaben beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik verglühen. Ende März hatte SpaceX schon erstmals eine wiederverwendete Antriebsrakete erfolgreich ins All geschickt.

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