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Rückgang der Werbeeinnahmen : Probleme bei ESPN belasten Walt Disneys Bilanz

  • Aktualisiert am

Walt-Disney-Vorstandschef Robert Iger Bild: AFP

Langes Gesicht bei Walt Disney: Die Quartalsbilanz ist im Minus. Grund sind Probleme des Sportsenders ESPN. Auch ein sonst verlässlicher Einnahmequelle bleibt hinter den Erwartungen zurück.

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          Ein Rückgang der Werbeeinahmen und Probleme beim Sportsender ESPN setzen Walt Disney zu. Der Konzernumsatz gab im ersten Quartal (per 31. Dezember) verglichen mit dem selben Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar nach, wie der Unterhaltungs- und Medienkonzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

          Der Überschuss sank um 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz lag unter den Erwartungen der Experten, die mit 15,26 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Im nachbörslichen Handel fiel die Disney-Aktie um rund zwei Prozent. Disneys Vergnügungsparks liefen dagegen weiter gut und verzeichneten Zuwächse.

          Vor einem Jahr hatte außerdem der „Star Wars“-Kinoschlager „Das Erwachen der Macht“ für Rekordeinnahmen von mehr als zwei Milliarden Dollar gesorgt. Der jüngste Sternenkrieger-Ableger „Rogue One“ konnte indes nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen und spielte bislang lediglich mehr als eine Milliarde Dollar ein.

          Zu dem Konzern gehören neben der Filmproduktion auch Freizeitparks sowie das Mediengeschäft mit den Disney-Fernsehkanälen, dem Sportsender ESPN und dem Sender ABC. Wie anderen Medienkonzernen macht auch Disney seit längerem zu schaffen, dass insbesondere jüngere Menschen Sendungen im Internet ansehen und sich seltener für einen Kabelanschluss entscheiden.

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