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F.A.Z. exklusiv : Pro Sieben Sat 1 will Staatsgeld für besseres Fernsehen

Bei Jugendlichen beliebt: Funda Vanroy moderiert seit Jahren die Sendung Galileo 360 Grad. Bild: Pro Sieben MAXX

Die private Senderkette informiert junge Menschen über die Europawahl. „Public-Value-Inhalte“ nennt Vorstand Conrad Albert das aufgewertete Programm – und fordert dafür Geld vom Staat.

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          „Was wäre wenn ... die EU zerfällt?“, fragt das Wissenschaftsmagazin „Galileo“ auf Pro Sieben. Erzählt wird die Geschichte aus dem fiktiven Leben des 22 Jahre alten Max aus Berlin, der eines Tages aufwacht und mit ansehen muss, wie Frankreich nach einer „Alptraumwahl mit Rechtsruck“ aus der EU austritt. Bei „Galileo“ sollen Zuschauer in der kommenden Woche lernen, wie wichtig der Zusammenhalt der EU sei, heißt es in der Vorab-Information .

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Der Fernsehsender, der bei jungen Menschen vor allem wegen seiner Unterhaltungsformate wie „Germany’s Next Topmodel“ beliebt ist, wird zur Europawahl politisch. Und nicht nur „Galileo“, auch das „Sat1-Frühstücksfernsehen“ hat in der Wahlwoche den täglichen Themenblock „Vorteil Europa“ mit Studiogästen im Programm. Die Privatsenderkette, die nicht unbedingt für seriöse Nachrichten bekannt ist, will in all ihren Magazinen und Informationssendungen so umfangreich über die Europawahl berichten wie nie zuvor. „Wir machen das aus unserem Selbstverständnis heraus. Als Medienunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung, erst recht in Zeiten, in denen der Populismus die Demokratie vor sich her treibt.“

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