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Online-Dating : Parship soll an die Börse gehen

Zwei Arbeiter hängen ein Plakat von Parship auf. Bild: ddp/ZUMA

Alle 11 Minuten verliebt sich ein Anleger – Pro Sieben Sat 1 will sein Datinggeschäft an die Börse bringen. Erste Vorbereitungen werden schon getroffen. Doch scheiden lassen will sich der Konzern vom Datinggeschäft nicht.

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          Der Medienkonzern Pro Sieben Sat 1 will im kommenden Jahr sein Datinggeschäft an die Börse bringen. Jetzt werden die ersten Vorbereitungen getroffen. So sollen schon Banken eingeladen worden sein, sich um ein Mandat für den Börsengang der ParshipMeet Group zu bewerben, berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Reuters.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Die Investmentbank Evercore unterstützt dabei die beiden Parship-Gesellschafter – neben dem bayerischen Fernsehkonzern, der 53 Prozent der Anteile besitzt, ist das der Finanzinvestor General Atlantic. Die Eigentümer lehnten einen Kommentar dazu ab.

          Konzern will Mehrheit behalten

          Pro-Sieben-Sat-1-Chef Rainer Beaujean hat den Börsengang der profitablen Tochtergesellschaft zuletzt unter einer Bedingung in Aussicht gestellt: Der Medienkonzern wolle weiterhin die Mehrheit behalten, da die Partnerbörse inhaltlich gut zum Fernsehgeschäft passe.

          Seit der Übernahme des amerikanischen Wettbewerbers The Meet Group ist das Fusionsunternehmen inzwischen einer der führenden Anbieter im internationalen Onlinedating-Markt und das Geschäft mit Social Entertainment und Dating bis hin zur Onlinepartnervermittlung soll vor allem in den USA noch weiter ausgebaut werden. Dort sind die ParshipMeet-Konkurrenten Match und Bumble schon an der Börse gelistet und werden zudem mit außerordentlich hohen Multiplikatoren bewertet.

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