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Modekonzern : Primark verdient mit Billigmode weiter prächtig

  • Aktualisiert am

Volle Tüten, volle Kassen für Primark Bild: dpa

Die britische Modekette bleibt auf Wachstumskurs und will dieses Jahr mehr als 20 neue Geschäfte eröffnen. Das Internet ist weiter tabu.

          1 Min.

          Das Geschäft mit Billigkleidung läuft weiter rund. Der britische Discounter Primark hat im ersten Geschäftshalbjahr sein Betriebsergebnis von 313 auf 323 Millionen britische Pfund (etwa 387 Millionen Euro) gesteigert. Der Umsatz stieg sogar um mehr als ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Pfund.

          Die guten Zahlen von Primark haben der britischen Muttergesellschaft des Unternehmens, dem Handelskonzern AB Foods zu einem überraschenden Gewinnsprung verholfen. Das bereinigte Betriebsergebnis legte im ersten Geschäftshalbjahr um 36 Prozent auf 652 Millionen Pfund (etwa 780 Millionen Euro) zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

          Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 7,3 Milliarden Pfund. Auch gute Geschäfte mit Lebensmitteln und eine Erholung der Zuckersparte trugen dazu bei. Das Management hob seine Prognose für das Ergebnis im Gesamtjahr an. Zugleich warnte es allerdings, dass die Pfundschwäche wegen des geplanten britischen EU-Austritts das Gewinnwachstum bei Primark bremse.

          Derweil will die Modekette weiter wachsen. So sollen dieses Jahr 29 neue Filialen eröffnen, die meisten davon außerhalb Großbritanniens. Auf einen Online-Shop will der Konzern weiterhin verzichten. Es gebe auch ohne Online-Präsenz eine zukunftsfähige Strategie, sagte AB Foods-Chef George Weston. Das beste Geschäft lasse sich immer noch auf der Hauptstraße machen.

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