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Porsche-Design-Chefs : Wann ist ein Mann ein Mann?

Die Köpfe hinter der Marke: Porsche-Design-Geschäftsführer Jan Becker (rechts) und Design-Chef Roland Heiler Bild: Verena Müller

Porsche Design steht für Männlichkeit, Geld und Stil. Im Interview sprechen die Chefs der Marke über neue Rollenbilder, gläserne Garagen – und anderen Luxus, den die Welt nicht braucht.

          7 Min.

          Herr Becker, Herr Heiler, Sie machen in erster Linie Produkte für Männer. Wie lässt sich Männlichkeit heute definieren?

          Christoph Schäfer

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und Finanzen Online.

          Heiler: Eine schwierige Frage. Männlichkeit ist je nach Kulturregion unterschiedlich definiert, deshalb ist es harte Arbeit, ein weltweit akzeptiertes Design zu entwerfen.

          Und wie lösen Sie das Problem?

          Heiler: Wir haben für uns die Formel gefunden, dass Männer weniger dekorativ unterwegs sind, dass sie eher technisch orientiert denken und Interesse haben für Funktionalität. Deshalb versuchen wir, so wenig Schnörkel wie möglich in unsere Produkte einfließen zu lassen. Wir glauben auch, dass Materialien wie Titan, Edelstahl und Leder den typischen Mann ansprechen, weil sie eine technische Charakteristik haben.

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