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FAZ Plus Artikel Schuld sei die Politik : Deutsche Windstrombranche streicht Hunderte Stellen

Windräder dominieren die Landschaft im Raum an der sächsischen Saale bei Naumburg und Weißenfels. Viele davon sind von Enercon aus Deutschland. Bild: Helmut Fricke

Der Windradhersteller Enercon will mehr fürs Ausland produzieren und dort Zulieferer beschäftigen. In Deutschland sei kein Geld mehr zu verdienen – denn die Politik schreibe angekündigte Windparks nicht aus.

          Der Windanlagenhersteller Enercon aus Aurich in Ostfriesland will sich stärker auf internationale Märkte ausrichten und streicht in diesem Zusammenhang seine Verträge mit Zulieferern in Deutschland zusammen. In der Folge gehen Arbeitsplätze verloren: Insgesamt 835 Stellen dürften in Unternehmen entfallen, die Enercon teils exklusiv mit Komponenten für Windräder beliefern, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Allein 320 davon entfallen auf die Standorte von WEC Turmbau in Emden und Magdeburg. Auch im ostfriesischen Westerstede, Haren an der Ems und Aurich müssen Zulieferer Personal abbauen.

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Enercon, nach Marktanteilen 2016 der fünftgrößte Windkraftanlagenhersteller der Welt, begründet die Einschnitte mit schwachen Geschäften im Heimatmarkt. „Aufgrund der angespannten Marktsituation in Deutschland ist eine Auslastung unserer Zulieferer im nötigen Umfang nicht mehr möglich“, ließ sich der Geschäftsführer Simon-Hermann Wobben, ein Neffe des Firmengründers Aloys Wobben, zitieren. Die Aufbauzahlen seien rückläufig, die Aufträge würden weniger, hieß es. Enercon, einer der größten deutschen Hersteller, wolle sich daher vom vierten Quartal an konsequent auf internationale Märkte ausrichten.

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