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F.A.Z. exklusiv : Der Startschuss für die europäische Batteriezelle

Wirtschaftsminister unter sich: Bruno Le Maire und Peter Altmaier im Juli 2018 Bild: AP

Deutschland und Frankreich wollen die erste Hersteller-Allianz fördern und beantragen die Genehmigung in Brüssel. Ein Werk von Opel könnte eine zentrale Rolle spielen.

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          Die Pläne für eine europäische Batteriezellenfertigung nehmen Gestalt an. Das deutsche und das französische Wirtschaftsministerium haben in einem gemeinsamen „Letter of Intent“ der EU-Kommission das erste Konsortium vorgeschlagen, das beide Länder staatlich fördern wollen. Es handelt sich um den französischen Autokonzern PSA mit seiner deutschen Tochtergesellschaft Opel sowie den französischen Batteriehersteller Saft, der zum Total-Konzern gehört. „Wegen drängender und irreversibler strategischer Entscheidungen der Partner“ brauche man möglichst bald grünes Licht aus Brüssel für das Projekt, heißt es in dem Schreiben, das der F.A.Z. vorliegt. Geplant sei eine „großformatige und nachhaltige Batteriefertigung in Frankreich und Deutschland“.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Martin Gropp

          Wie viel Fördergeld fließen soll, geht aus dem Brief nicht hervor, auch die Standortfrage wird nicht erwähnt. Wie in Branchenkreisen zu hören ist, könnte das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern einer der Orte werden, an denen künftig die Batteriezellen entstehen. Die Fabrik in Rheinland-Pfalz hätte mehrere Vorteile. Sie liegt im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Deutschland und könnte die Batterien sowohl an PSA-Werke als auch an Opel-Standorte in Deutschland liefern. Zudem ist nach der Übernahme von Opel durch PSA weiter unklar, welche Arbeit die zuletzt rund 1700 Mitarbeiter dort in Zukunft leisten sollen.

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