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Konzern-Umbau : RWE sucht die Alternativen zur Kohle

  • Aktualisiert am

Eine Ladestation für Elektroautos von RWE Bild: Reuters

Der Energiekonzern RWE kämpft mit den Folgen der Energiewende. Vorstandschef Peter Terium will jetzt andere Geschäfte stärken, die besser laufen.

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          Die Auswirkungen der Energiewende in Deutschland will der Energiekonzern RWE durch Innovationen auffangen. „Drei unserer vier Geschäfte sind gesund und ausbaufähig, allerdings nur, wenn es durch Innovationen und neue Konzepte vor allem den Vertrieb weiterbringt“, sagt der RWE-Vorstandsvorsitzende Peter Terium im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          RWE-Chef : Wie macht man ein altes Unternehmen innovativ?

          „Unser Geschäft ruht auf vier Säulen. Um die konventionelle Stromerzeugung müssen wir jetzt mächtig kämpfen“, so der Niederländer weiter. Die drei anderen Säulen – die Netze, der Handel und der Vertrieb, die alle nichts mit der angeschlagenen Produktion aus Kohle- und Gaskraftwerken zu tun haben – beschreibt Terium als gesund. „Das ist der Grund, warum ich nicht grundsätzlich nervös bin, was unser Unternehmen angeht: weil nämlich nur eines von vier Standbeinen angeknackst ist.“ RWE ist der drittgrößte Gaskraftwerksbetreiber in Europa und der größte in Deutschland.

          Der RWE-Chef gibt sich überzeugt, dass die Energiewende, die bei RWE die stärkste Ertragssäule geschädigt hat, der beste Nährboden für Innovationen ist: „Wenn wir es nicht selbst tun, werden andere es für uns tun“, sagt Terium. In Deutschland seien wegen des zügigen Übergangs von konventioneller zu regenerativer Stromerzeugung Innovationen im Vertrieb am stärksten nötig. „Mit dem 2012 eingeschlagenen Kurs haben wir anderen gegenüber, die jetzt erst den deutschen Kunden entdecken oder wiederentdecken, zwei oder drei Jahre Vorlaufzeit“, behauptet der RWE-Chef.

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