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Nach Rewe und Lidl : Penny schafft Plastiktüte ab

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In den mehr als 2100 deutschen Penny-Filialen ist die Plastiktüte bald Geschichte. Bild: dpa

Bei dem Discounter gibt es fortan keine Plastiktüten mehr an der Kasse. Stattdessen soll der Kunde sogar eine Belohnung bekommen – wenn er die richtige Tasche dabei hat.

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          Der Discounter Penny belohnt künftig Kunden, die eine Mehrweg-Tragetasche des Supermarkts zum Einkaufen mitbringen. Wer seine Waren in die Tragetasche aus Recyclingmaterial packt, muss zehn Cent weniger bezahlen - es gibt sie für 99 Cent in den Märkten zu kaufen. Zudem spendet die Kette weitere zehn Cent für einen guten Zweck. Einweg-Plastiktüten gibt es in den mehr als 2100 Filialen in Deutschland demnächst gar nicht mehr. „Bisher haben wir pro Jahr 62 Millionen Plastiktüten verkauft“, sagte Penny-Marketingchef Stefan Magel am Donnerstag einer Mitteilung zufolge in Berlin.

          Auch die Supermarktketten Rewe und Real, der Discounter Lidl und der Textil-Discounter KiK haben bereits den Verzicht auf Plastiktüten beschlossen und setzen stattdessen auf Papier, Kartons und Mehrweg-Taschen aus Plastik oder Stoff. Viele andere Einzelhändler verlangen für die umweltschädlichen Tragetaschen inzwischen Geld, um den Verbrauch zu reduzieren. Penny gehört zur Rewe-Gruppe.

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