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Paketdienst-Start-up : Jetzt gibt’s Konkurrenz für die Packstation

Pakete in einem Paketkasten des ParcelLock-Systems. Bild: dpa

Das Start-up ParcelLock will seine Paketkästen überall in Deutschland aufstellen – sogar in Mietshäusern. Online-Shopper könnten vom Konkurrenzkampf profitieren. Es sei denn, ihr Paket kommt mit DHL.

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          Gunnar Anger legt großen Wert darauf, das „sein“ Unternehmen in erster Linie ein IT-Anbieter sei und kein Konkurrent der großen Deutschen Post DHL. Andererseits: Hinter der ParcelLock GmbH stehen drei Rivalen der Post, nämlich die Paketdienste DPD, GLS und Hermes, die jeweils mit einem Drittel beteiligt sind. Und wenn Anger Erfolg haben will, müssen seine Kunden mit ihren Paketkästen und Packstationen natürlich gegen den Bonner Briefriesen bestehen.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Seine Kunden sind Hersteller wie Burg-Wächter und Kern, für die das junge Hamburger Unternehmen digitale Schließanlagen entwickelt. Anders als die Kästen der Post, die nur den eigenen Zustellern offen stehen, können die Nutzer sie mit dem ParcelLock-System für beliebige Paket- und Lieferdienste freischalten. Das hilft Online-Shoppern allerdings wenig, wenn die Pakete mit DHL kommen: Denn die Deutsche Post, die mit 40 Prozent Marktanteil der mit Abstand größte Paketdienst ist, verweigert jede Zusammenarbeit.

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