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Pannenstatistik : Renault Megane hat die meisten Pannen

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Wer einen Renault Megane fährt, muss laut ADAC am häufigsten mit Pannen rechnen. Das französische Modell verbuchte das schlechteste Ergebnis in der Pannenstatistik 2002.

          Wer einen Renault Megane fährt, muss laut ADAC am häufigsten mit Pannen rechnen. Das französische Modell verbuchte das schlechteste Ergebnis in der Pannenstatistik 2002, die der Automobilclub veröffentlichte. Von 54 gängigen Autotypen schnitten VW, Audi, Ford und Toyota in den jeweiligen Klassen am besten ab. Die statistisch erfassten Autos waren zwischen vier und sechs Jahre alt.

          Bei den Kleinwagen zeigte sich der Skoda Felicia mit fast 36 Pannen pro 1.000 Autos besonders anfällig. Schlecht schnitten in dieser Kategorie auch der Fiat Punto (35 Defekte), der Renault Clio und Twingo (33 beziehungsweise 30 Pannen) ab. Die zuverlässigsten Kleinwagen sind laut ADAC-Statistik der Ford Fiesta und der VW Polo, von denen rund 16 von 1.000 Fahrzeugen liegen blieben.

          In der unteren Mittelklasse belegte der Renault Megane den letzten Platz; mit 46 Pannen pro 1.000 Autos verbuchte der Franzose das schlechteste Ergebnis aller 54 Fahrzeugtypen. Negativ fielen zudem die Fiatmodelle Bravo, Brava und Marea mit 39 Pannen auf. Sieger in der Gruppe wurden der Toyota Corolla und der Honda Civic mit zehn Pannen pro 1.000 Autos.

          Unter den Mittelklassewagen hatte der Renault Laguna wie im Vorjahr die meisten Pannen (30). Am besten schnitt der Toyota Avensis mit acht Defekten auf 1.000 Fahrzeuge ab. In der oberen Mittelklasse/Oberklasse belegten die Audi-Modelle A6 und S6 den Spitzenplatz (15 Pannen). Verlierer waren in dieser Kategorie die Volvo-Modelle S70/V70/C70 und der Opel Omega; fast 42 von 1.000 Autos dieser Typen hatten im vergangenen Jahr eine Panne.

          Bei den Vans erwies sich der VW Sharan mit einer Quote von fast 31 Pannen als besonders zuverlässig. Der Renault Espace landete mit 43 Ausfällen pro 1.000 Autos wie 2001 auf dem letzten Platz.

          Laut ADAC war 2002 mehr als jede dritte Panne auf Schäden an der allgemeinen Elektrik zurückzuführen. Defekte in der Zündanlage waren in 14 Prozent der Fälle die Ursache. Motorprobleme, defekte Zahnriemen, Steuerketten und Ölpumpen sind mit einem Anteil von gut zehn Prozent weiter rückläufig. Die Pannenhelfer des ADAC mussten im vergangenen Jahr durchschnittlich alle neun Sekunden ausrücken, um liegen gebliebene Autos wieder flott zu machen. (AP)

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